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Energievoll und zentriert in die zweite Lebenshälfte

In unserer Gesellschaft herrscht die Vorstellung, dass wir bei zunehmendem Alter mit ständig abnehmenden Fähigkeiten und Ressourcen zu kämpfen haben. Allenthalben lauert der Verfall: Die Sinne lassen nach, der Körper wird von abnutzungsbedingten Schmerzen gebeutelt, die Kreativität schwindet, das Erinnerungsvermögen auch. Ein Zugewinn an Fähigkeiten und erlernten Fertigkeiten ist hier anscheinend nicht vorgesehen.

Kopf hoch ist gesünder

Man trifft das Phänomen überall an. Mediziner haben sogar schon einen Begriff für dessen schädliche Folgen gefunden: der Smartphone-Nacken. Mit nach vorne gebeugtem Kopf und nach unten gerichtetem Blick scheinen viele Menschen schon eine Art Symbiose mit ihrem Handy einzugehen. Die gesunden Alltagswahrnehmungen und unsere Feinsinnlichkeit bleiben auf der Strecke, die Achtsamkeit für den Moment, in der die Erholung liegt, wird so nicht mehr gelebt. Die Achtsamkeit betrifft Situationen, in denen wir uns entspannen können, einfach nur schauen und erleben, was in unserer Umwelt gerade passiert. Wir nehmen mit allen Sinnen wahr, wir sehen, spüren und hören. Das können Bilder der Natur sein, das können spielende Kinder sein, das kann eine spontane Kontaktaufnahme zu bislang unbekannten Menschen sein und ein bereicherndes Gespräch. Hier liegt die Erholung und das Gesunde im Alltag, nicht vornüber gebeugt beim Verfassen oder Lesen von Nachrichten auf dem Handy.

Wir reden zu viel und hören nicht zu - Krankmachende und kostenintensive Kommunikation

Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor:

 

Ein Bereichsleiter ruft seine zwei Abteilungs- und die sechs Gruppenleiter zu einer Besprechung zusammen. Das Thema des Meetings wurde in der Einladung knapp umrissen: Es geht um Rückmeldungen aus den jeweiligen Gruppen; wie ist die Stimmung im Betrieb und an der sogenannten Abteilungsbasis? 

E-Mail Verkehr - aber hallo!!

Ein „Hallo“ am Anfang einer E-Mail lässt oft bereits nichts Gutes ahnen. Generell ist diese informelle Begrüßung gut gemeint. Aber oft ist sie auch ein Indikator, dass das spezifische Gewicht der darauf folgenden Sätze auch nicht viel höher liegen wird.

Ein schönes Textbild ist heutzutage, wo wir es zumeist mit E-Mail-Korrespondenz zu tun haben, häufig nicht mehr gegeben. 


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