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Veränderung gestalten

Bleiben Sie stehen und schauen innerlich einmal auf die vergangenen Monate zurück. Ja, richtig: Sie nehmen Veränderung durch die Corona Krise und deren Folgen im gesamtgesellschaftlichen Bild wahr. Vielleicht sinnieren Sie im kleinsten Freundes- und Familienkreis darüber, was die Veränderung ausmacht und tauschen sich darüber aus, wo und wie die Veränderung spürbar und erlebbar ist.

 

Dieses Erleben wird oft begleitend kommentiert mit dem Satz „So konnte es ja auch nicht mehr weitergehen“. Und diese Einschätzung geht zurück auf das Gefühl: Irgendetwas stimmt nicht. Daraus folgt die Feststellung: Wir müssen etwas verändern!

Die Krise provoziert jeden einzelnen von uns, sich weiterzuentwickeln und damit einen Veränderungsprozess einzuleiten. Dieser Veränderungsprozess - das kennt jeder von sich - ist mit neuen Sorgen, Ängsten und Herausforderungen verbunden.

Oft fehlt uns die Kraft und die Energie zur Veränderung. Dann ist es legitim zu warten und den Wandel vielleicht als positives Zukunftsbild im Geiste zu behalten. So wie ein inspirierendes Buch, welches man zur Seite legt, um später weiterzulesen.


Diese positive geistige Haltung hilft uns auch bei unseren kleinen täglichen Schritten der Veränderung. Denn positive geistige Bilder helfen uns und lassen viele Umstände in einem anderen Licht erscheinen.

 

„Zwei Schritte nach vorne und drei Schritte zurück“ ist oft eine Metapher für einen mühseligen Veränderungsprozess. Aber schauen wir uns dieses Bild mal genau an und denken kreativ.


Wenn ich drei Schritte zurückgehe, erhöhe ich meine Anlaufstrecke, um kraft- und energievoll zwei Schritte nach vorne zu springen.


Im Lockdown haben viele von uns den Himmel angeschaut, welch ein biblisches Bild, eingefasst in eine biblische Ruhe. Diese Bild stand und steht für Veränderung. Was können wir nun mitnehmen aus diesem Bild und im Hier und Jetzt weiterentwickeln?

 

Motto: Jede kleine individuelle Weiterentwicklung trägt zu einer größeren positiven Weiterentwicklung bei. Dabei geben und nehmen wir und lernen in der Auseinandersetzung mit uns und dem anderen zuversichtlich nach vorne zu gehen.

 

Beispiel: In Bad Münstereifel bin ich mit Besuchern der Stadt und des Outlets in ein Gespräch gekommen.  Die Gäste waren von der ruhigen und wohltuenden Einkaufsatmosphäre begeistert. Im Gespräch stellte sich heraus, dass Sie allerdings bisher nur die Strecke vom Orchheimertor bis hin zum Werthertor kannten.

 

Auf humorvolle Art schilderte ich Ihnen den Aufstieg zur Stadtmauer, bemühte dazu Szenen aus dem Film „Über den Dächern von Nizza“, beschrieb Begebenheiten aus der alten Römerzeit, wie sie sich hier abgespielt haben könnten, und lenkte die Aufmerksamkeit meiner Zuhörer wieder zurück zur heutigen Aussicht über Bad Münstereifel.

 

Ich motivierte die Gäste, Ihren Blick zu erweitern. „Im schlimmsten Falle entdecken Sie positive Bilder, die eine individuelle und unternehmerische Energie der Veränderung freisetzen“, sagte ich ihnen.

 

Anmerkung: Der Pessimist sieht in jeder Veränderung ein Problem. Der Optimist sieht in jeder Veränderung eine Herausforderung.

 

Motto: Raus aus der Lockdown-Starre und den Blick auf ein positives Zukunftsbild richten.

 

Übung: Gehen Sie mal rückwärts eine kleine Anhöhe hoch. Gehen Sie gerade und langsam, halten Sie den Blick fokussiert geradeaus, atmen Sie langsam und kräftig durch die Nase ein und durch den Mund aus... Nach einer Weile wieder normal atmen.

 

Fragen: 
1. Waren Sie zentriert?

2. Sind Sie sicher und können sich auf Ihre Intuition verlassen und die bewusste Kontrolle abgeben?

3. Wie gehen Sie mit Ihrer Zeit um, wie sieht ihr tägliches Druck- und Stresssystem aus?

4. Möchten Sie etwas verändern?

5. Was hindert Sie daran, Veränderungen einzuleiten?

6. Welchen Vorteil haben Sie von einer Nichtveränderung?

 

7. Was werden Sie verändern? 

 

 

Energievoll und zentriert in die zweite Lebenshälfte

In unserer Gesellschaft herrscht die Vorstellung, dass wir bei zunehmendem Alter mit ständig abnehmenden Fähigkeiten und Ressourcen zu kämpfen haben. Allenthalben lauert der Verfall: Die Sinne lassen nach, der Körper wird von abnutzungsbedingten Schmerzen gebeutelt, die Kreativität schwindet, das Erinnerungsvermögen auch. Ein Zugewinn an Fähigkeiten und erlernten Fertigkeiten ist hier anscheinend nicht vorgesehen.

Kopf hoch ist gesünder

Man trifft das Phänomen überall an. Mediziner haben sogar schon einen Begriff für dessen schädliche Folgen gefunden: der Smartphone-Nacken. Mit nach vorne gebeugtem Kopf und nach unten gerichtetem Blick scheinen viele Menschen schon eine Art Symbiose mit ihrem Handy einzugehen. Die gesunden Alltagswahrnehmungen und unsere Feinsinnlichkeit bleiben auf der Strecke, die Achtsamkeit für den Moment, in der die Erholung liegt, wird so nicht mehr gelebt. Die Achtsamkeit betrifft Situationen, in denen wir uns entspannen können, einfach nur schauen und erleben, was in unserer Umwelt gerade passiert. Wir nehmen mit allen Sinnen wahr, wir sehen, spüren und hören. Das können Bilder der Natur sein, das können spielende Kinder sein, das kann eine spontane Kontaktaufnahme zu bislang unbekannten Menschen sein und ein bereicherndes Gespräch. Hier liegt die Erholung und das Gesunde im Alltag, nicht vornüber gebeugt beim Verfassen oder Lesen von Nachrichten auf dem Handy.

Wir reden zu viel und hören nicht zu - Krankmachende und kostenintensive Kommunikation

Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor:

 

Ein Bereichsleiter ruft seine zwei Abteilungs- und die sechs Gruppenleiter zu einer Besprechung zusammen. Das Thema des Meetings wurde in der Einladung knapp umrissen: Es geht um Rückmeldungen aus den jeweiligen Gruppen; wie ist die Stimmung im Betrieb und an der sogenannten Abteilungsbasis? 

E-Mail Verkehr - aber hallo!!

Ein „Hallo“ am Anfang einer E-Mail lässt oft bereits nichts Gutes ahnen. Generell ist diese informelle Begrüßung gut gemeint. Aber oft ist sie auch ein Indikator, dass das spezifische Gewicht der darauf folgenden Sätze auch nicht viel höher liegen wird.

Ein schönes Textbild ist heutzutage, wo wir es zumeist mit E-Mail-Korrespondenz zu tun haben, häufig nicht mehr gegeben. 


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