Kommunizierst Du noch oder arbeitest Du schon?

Krankmachende versus heilende Kommunikation. Wir reden uns krank und arbeiten uneffektiv.

 

Die Unternehmen weisen zunehmend ineffektive und krankmachende kommunikative Strukturen auf - etwa die zahlreichen Meetings, in denen die Mitarbeiter häufig demotiviert statt motiviert werden. In diesen Treffen und in der Führungskommunikation werden oft verbale und nonverbale Botschaften gesendet, die kein klares Ziel und keinen klaren Auftrag erkennen lassen.

 

Den Mitarbeitern werden dadurch geistige und in der Folge seelische und körperliche Kräfte entzogen, was zu Krankheitssymptomen für den Einzelnen führen kann. Durch demotivierte Mitarbeiter entsteht die Gefahr, dass das operative Geschäft in der Wertschöpfungskette negativ beeinflusst wird.

 

Der unendliche E-Mail-Verkehr in all seiner emotionalen wie fachlichen Reduziertheit provoziert ebenfalls mehr Ineffektivität als Produktivität. Durch den damit verbundenen mentalen Stress der Mitarbeiter kommt es nicht nur zu Missmutsbekundungen, sondern auch zu anhaltenden Konzentrationsstörungen für den Einzelnen und sein Team.

 

Insbesondere in größeren und kleineren Projekten führen diese Mechanismen in der weiteren Konsequenz häufig zu erheblichen emotionalen und monetären Schäden.

 

Eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation hingegen hat nichts mit „psychologischer Weichspülerei“ zu tun, sondern ist schlicht und einfach als fachlich gute Arbeit anzusehen, die auch Räume für direktiv geführte Konfliktgespräche öffnet. Eine gute Kommunikation generiert auf allen Ebenen Gewinne für ein Unternehmen.